User manual
A 1143 Euro - Z 290 A Impedanztester Messungen
5 Messungen
Wenn Messungen in der Nähe eines Leistungstransformators oder einer Induktivität
durchgeführt werden, hat der induktive Teil der Impedanz einen signifikanten Einfluss auf
den zu erwartenden Fehler-/Kurzschluss-Strom. Daher muss statt des Widerstands die
Impedanz gemessen werden, um den zu erwartenden Fehler-/Kurzschlussstrom richtig
berechnen zu können.
Hochpräzise Messungen der Leitungs- und der Fehlerschleifenimpedanz werden mit
Hochstrom-Impulsen durchgeführt, um während der Prüfung einen adäquaten
Spannungsabfall sicherzustellen.
Warnung:
Wegen der hohen Prüfstromimpulse können Flicker auftreten.
Messungen werden am Beispiel des Arbeitens mit dem Eurotest 61557 beschrieben.
5.1 Hochpräzise Leitungsimpedanzmessung
Die Leitungsimpedanz ist innerhalb der Stromschleife bei Auftreten eines Kurzschlusses
die Impedanz:
der leitenden Verbindung zwischen dem Phasenleiter und dem Neutralleiter bei
Einphasennetzen,
zwischen zwei Phasenleitern im Dreiphasennetz.
5.1.1 Durchführung der hochpräzisen Messung der Leitungsimpedanz
Schritt 1 Tester Euro Z 290 A an das Eurotest-Instrument anschließen.
Prüfkabel an den Tester Euro Z 290 A anschließen.
Die hochpräzise Leitungsimpedanzfunktion mit dem Wahlschalter und der
Funktionstaste F1 (FUNC) auswählen. Die Funktion ist ausgewählt, wenn eines
der folgenden Menüs eingeblendet wird:
Uln 230
Xl
R
Isc
18 : 35 : 27 V
A
m
m
m
Uln 230
Xl
R
Isc
18 : 35 : 27 V
A
m
m
m
Bild 5.1: Menü für die hochpräzise Messung der Leitungsimpedanz
Die Schaltfläche U/f betätigen, um die Parameteranzeige zwischen Uln
(Netzspannung zwischen den Phasen- (L) und Neutralklemmen (N)) und der
Netzfrequenz f umzuschalten.
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